Den gleichzeitigen Verlust von Hör- und Sehsinn gibt es vermutlich bereits, seit es Menschen gibt. Sei es durch äußere Einwirkungen, Erkrankungen, Hör- und Sehverlust im Alter oder genetisch bedingt. Dabei müssen diese Beeinträchtigungen nicht einmal zeitgleich auftreten. Möglicherweise liegt zunächst eine hochgradige Sehbehinderung vor, zu welcher im Alter eine starke Schwerhörigkeit hinzukommt.
Nach einer Corona-bedingten 4-jährigen Pause nahm das DKBW vom Mittwoch 25.05. bis Samstag 28.05. am Katholikentag 2022 teil. Austragungsort war in diesem Jahr Stuttgart. Mit rund 27 000 lag die Zahl der Besucher*innen zwar weit unter den 80 000 vom vorherigen Katholikentag in Münster, dennoch freute sich der Infostand des DKBW über viele Interessierte.
Wer nicht sieht, muss gesehen werden
Sehbeeinträchtigte Menschen als Teil der Gemeinde
Termin: 2.6.2022 ;Uhrzeit: 17.30-19.00 Uhr
Sehbehinderungen sind unsichtbar. Das macht es für die Betroffenen und ihr Umfeld besonders schwer. Sehbeeinträchtigungen erschweren auch die Teilhabe am Gemeindeleben. Daher möchten wir Pfarrerinnen und Pfarrern sowie allen, die das Gemeindeleben aktiv mitgestalten – sei es in der Diakonie, in der Seelsorge oder im Presbyterium –, helfen, die besonderen Herausforderungen kennenzulernen, mit denen Menschen mit Seheinschränkung konfrontiert sind.
Mit Brille wär es nicht passiert! Eine landläufige Meinung oder eine Wahrheit?
Wie oft habe ich gehört: „Passen Sie doch auf, Sie haben doch eine Brille!“ „Schauen Sie doch – da hinten!“ und ähnliche Sätze. Für viele heißt Brillenträger können alles sehen, denn die Brille gleicht doch aus und macht die Sehschwäche wett!
Die Schüler dieser Schule mit dem Förderschwerpunkt SEHEN konnten wir durch die Finanzierung verschiedener Anschaffungen erfreuen.
Neben einer Torball-Ausstattung und einem Spielplatztelefon für die Schülerinnen und Schüler der Duisburger Schule, gibt es nun auch einen Barfußpfad, den die Kinder mit ihren Sinnen erkunden können.
Können Sie sich vorstellen, wie sich Taubblindheit anfühlt?
Machen Sie dafür einfach Ihre Augen zu und legen Sie Ihre Finger in die Ohren, um das Gefühl der Taubblindheit annähernd nachzuvollziehen.
Mit das wichtigste Bindeglied zwischen hörenden und taubblinden Menschen, ist das Lormen. Durch diese Kommunikationsform verständigen sich taubblinde Menschen untereinande.